Überwinterung heimischer Arten

Sofern man seine Ameisen auch einigermaßen naturnah hält und nicht explizit zuheizt, werden diese sich wie sie es auch in der freien Natur tun,auf ihre Winterruhe vorbereiten und auch ihre Aktivitäten zurückfahren.

Wolgemerkt, einheimische Arten, keine südländischen oder gar tropischen Arten.

Im Zuge dieser Vorbereitung findet aber nicht nur weniger Bewegung statt, auch Nahrung wird nicht mehr viel aufgenommen. Die Gaster sind gefüllt und die Reserven stehen auf Maximum.
Auch findet eine Vorbereitung auf die kalten Temperaturen statt und die Hämolymphe wird eingedickt, als eine Art Frostschutz.

So vorbereitet überstehen die Ameisen auch tiefere Frosttemperaturen.

Gedanken darüber, dass die Ameisen erfrieren würden, braucht man sich also nicht machen.

Die meisten Verluste über die Winterruhe entstehen durch "Überschwemmung" oder einfach durch Austrocknung. Erfrieren würden die Ameisen nur, wenn man sie buchstäblich von heut auf morgen vom "Sommermodus" in den "Wintermodus" befürdert und sie gleich Minunstemperaturen aushalten müssten.

Im nächsten Beitrag werde ich dann aufzeigen, welche Methoden in der Praxis für die Überweinterung eingesetzt werden und wie diese aussehen.

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